Viecher
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Entstehung und Fakten
Die Geschichte der Viecher als eingenständige Volksgruppe beginnt mit dem großen Krieg Fanatiker vs. Politiker. (Auch vorher gab es schon welche, aber nur so wenige, dass sie kaum der Rede wert waren.) Zunächst ganz normale Menschen, kämpfen sie auf Seite der Fanatiker gegen die Politiker. Als die Fanatiker immer fanatischer und verzweifelter werden, verteilen sie besondere magische Waffen. Dadurch gewinnen die Truppen einiges an Schlagkraft und haben etwas mehr Luft. Aber schon bald stellen sie fest, dass diese Siege ihren Preis haben: durch die Nebenwirkungen der Waffen verändert sich ihr Äußeres stark, sie werden zu "Viechern".
Kein Viech sieht wie ein anderes aus, die durch die Magiestrahlung erzeugten Mutationen machen jedes Viech zum absoluten Unikat. Die meisten Viecher heute sind Nachkommen der ersten Viecher, aber einige wenige Menschen werden auch heute noch durch Unfälle mit Magiestrahlung zu Viechern...
Magische Strahlung ist grundsätzlich nicht schädlich, sie eröffnet dem Leben nur einige neue Möglichkeiten, sich außerhalb der Gesetze der Physik/Evolution zu entfalten. Durch die hohen Dosen, denen einige ausgesetzt waren, hat sie sich untrennbar mit deren Organismen verbunden, sie zu magischen Wesen werden lassen. Ihre Zellstruktur wurde in Magie getränkt, die DNS in weiten Teilen durch magische Versatzstücke ergänzt, sog. Jokergene, die die verschiedensten Eigenschaften haben können. Wenn nun diese unberechenbaren Gene gekreuzt werden, ist das natürlich ebenso unberechenbar.
Allerdings können sich die meisten von ihnen mit ein wenig Mühe eine menschliche Form annehmen; ihre Kampffähigkeiten sind in dieser Form stark eingeschränkt, dafür können sie im Prinzip vollkommen normalen Umgang mit Menschen haben - sofern diese Menschen sich nicht an ungewöhnlichen Farben stören, denn die Hautfarbe, Haarfarbe und Augenfarbe der Viecher bleiben dabei gleich, so dass man sie trotzdem jederzeit als Viecher ausmachen kann. Einige besonders willenstarke Viecher (wie C6) können sogar ihre eigene Zellstruktur noch anderweitig in diverse Formen umbauen - "morphen". (Evtl. können sie je nach Waffe in was anderes Morphen oder Morphen als Limit einsetzten...)
Nachkriegszeit
Die Große Jagd
Als der Krieg schließlich vorbei war, versuchten sich die Viecher wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Doch wer will schon so ein komisches Monster, das noch vor ein paar Monaten versucht hat, dich und deine gesammte Familie auszurotten, als Nachbarn haben? Jedenfalls brachten die Viecher natürlich einiges an Furcht in "normalen" Menschen hervor und so wurden sie z.T. als Dämonen gejagt, z.T. in gut verschleierten Nazi-ählichen Pogromen ermordet. Diese Epoche war bei ihnen vortan bekannt als "Große Jagd" oder kurz die "Jagd". Jedenfalls mussten die Viecher fliehen.
Bürgerkrieg
Allerdings zeigte sich schon bald, dass Viech nicht gleich VIech war. Von Menschen abstammend, haben sie sehr unikate Persönlichkeiten und vertrete unterschiedlichste Ansichten. Unter den Viechern gibt es daher auch zwei Fraktionen: Diejenigen, die ihre menschliche Form vorziehen (ProM), und diejenigen, die ihre Viechform vorziehen (ProV), was für gewisse Spannungen sorgt. Die ProVs werfen den ProMs vor, dass sie zu sehr an ihrer Abstammung hängen würden und sich mit ihrer Andersartigkeit einfach nicht abfinden könnten, die etwas radikaleren unter ihnen sehen es sogar als Verrat an, mehr als absolut notwendig in Menschenform zu verbringen, und meinen, die ProMs würden sich für was Besseres halten. Umgekehrt werfen die ProMs den ProVs vor, dass sie ihre Abstammung verleugnen würden, und viel zu sehr auf Abgrenzung zu den Menschen bestehen - die etwas extremeren vertreten sogar die Meinung, dass das Verweilen in Viechform verrohen würde und nur von primitiven Barbaren bevorzugt würden.
Dies Strömungen entwickelten sich schon sehr schnell nach dem Auftauchen der ersten Viecher - und führten sogar zu einem kurzen, aber heftigen Bürgerkrieg, in deren Folge die moderaten Viecher die jeweils Extremen aus ihrer Mitte verbannten.
Das Große Sterben
So kam es, dass sich gleichgesinnte Viecher weit ab jeglicher menschlichen Zivilisation zu autarken Siedlungen zusammenschlossen und jeweils ihre eigene Kultur und Lebensstil entwickelten. Die einzelnen Viechersiedlungen lebten zwar z.T. mehr neben- als miteinander, taktischer Informationsaustausch fand aber recht rege statt. Und so konnten sie ein gutes Jahrhundert unentdeckt in Frieden leben.
Aber dann wagten sich die Menschen immer weiter in unbekanntes Gebiet und stießen erneut auf die Viecher.
Kaum einer erinnerte sich noch an "die Jagd" und so lief eine weitere Generation der Viecher den Menschen ins Messer - fortan bekannt als das "Große Sterben".
Frieden in Abgeschiedenheit
Wie viele Siedlungen es gegeben hatte, weiß man nicht. Jedenfalls standen am Ende nur noch drei Bastionen und ein, zwei Dörfern in den entrücktesten Gegenden, die der Mensch nie erreichen sollte.
Die Baumstadt VS1, in den Tiefen des verwunschenen Waldes VW (Flora und Fauna dort bekam auch starke Magiestrahlung ab - einige Wesen können reden... oder einen aufzufressen... oder beides) Dort leben vorwiegend extreme ProVs, die einen ziemlich fiesen Hass auf Menschen schieben.
Die Eisstadt VS2 unter dem ewigen Eis des Westpols, in der die Moderaten leben, die prinzipiell glauben, dass ein friedliches Zusammenleben mit Menschen möglich ist, aber warten, bis die Zeit dafür gekommen ist.
Die verlorene Stadt VS3, von denen selbst die meisten Viecher nicht mehr wissen, wo sie sich befindet und die nur über fast vergessene magieportale zu erreichen ist: Auf dem Mond! Dort leben alle Extrem-ProMs, die sich mittlerweile für deutlich besser als Mensch und Viech halten. Da sie weit vom Planeten und dessen Probleme weg sind, haben sie eine verdammt arrogante und herablassende Haltung entwickelt - alles, was auf Erden kreucht und fleucht, ist minderwertig. Viecher wie Menschen haben nicht mehr Wert als eine gewöhnliche Fruchtfliege.
C6s Heimatdorf VD, in dem auch vorwiegend radikale ProVs leben. [Allerdings wird es etwa zum Zeitpunkt des Storybeginns von C6s Kindheitsfreund/Verlobten (?) verraten und daraufhin dem Erdboden gleichgemacht.
Kreislauf des Todes / Gegenwart
Einige weitere Jahrzehnte/hunderte (?) später wollten Scharen von Jugendlichen, angestachelt durch die Verbote jeglichen Kontaktes mit den Menschen hinaus. Einige kehrten entsetzt zurück. Viele aber waren tot oder gefangen. Die Politiker entdeckten sie für sich als extravagante Haustiere oder Jagdtrophäen.
Wenige gingen wieder, um die Vermissten zu suchen und zu befreien (= C6 ?). Und alle haben Angst, dass die Menschen, den Spuren eines Rückkehrers folgend, eine der Siedlungen finden. [Wie es ja SD schließlich auch ergeht]
Gerüchteweise plant ein Staat S1 bereits eine Großoffensive, um VW für Holzfällerei zu erschließen...
In Final Fan Project
Im Verlauf der Spielstory sollte S1 tatsächlich eine Großoffensive gegen VS1 starten, und die Stadt trotz allem niedergebrannt wird. In der WoR ersteht sie wieder auf, und diesmal wird ihre Vernichtung - diesmal durch die Säuberungskommandos des Priestergenerals - knapp verhindert.
Besonders pikant kann man das natürlich gestalten, wenn die Baumstadt VS1 wirklich zerstört wird, und sich die Überlebenden notgedrungen über ein Magieportal in die Mondstadt VS3 flüchten müssen. Das Verhältnis zwischen den Stämmen von VS1 und VS2 (Der Gletscherstadt) ist ziemlich neutral - durch die großen Abstände haben sie nicht allzuviel Kontakt, abgesehen von gelegentlichen Boten und monatlichen allgemeinen Lageberichten leben die beiden mehr nebeneinander als miteinander. Aber das Verhältniss zwischen den Radikalen ProVs und hochnäsigen Mond-ProMs ist natürlich recht spannungsgeladen... Das würde für die Story von der Zerstörung von VS1 auch guten Zündstoff bieten.
