Ebantium
Aus Final Fan Project Wiki
Inhaltsverzeichnis |
Die Entstehung des Ebantiums
Rund 60 Jahre nach dem Krieg brannte bei einem der Polit-loyalen Aeons eine Sicherung durch and went berserk. Der brachte unter anderem den halben Clan seines Herrn um. Als man feststellte, dass er auch ohne Nachbehandlung überleben konnte, war das so ein Schreck für alle Fürsten, dass sich zusammen setzten und ein spezielles Einsatzkommando schufen:
Ebantium, die Einsatzeinzheit zur Befriedung Antiautoritärer Umtriebe.
Wenn auch auf sonst nichts, so einigten sich die Politiker doch wenigstens darauf, dass niemand sonst an die Macht kommen sollte, schon gar nicht irgendwelche demokratischen Leute. Das erklärte Ziel der Ebantium war also die Eliminierung aller Machtfaktoren, die nicht den Politikern dienten und daher potenziellen Rebellen oder Revolutionären in die Hand spielen könnten - unabhängig von internen Streitereien der Politiker, ganz und gar über ihnen stehend.
Aufgabe
Ebantium ist eine kalte und berechnende Organisation - "Elemente" die den Politikern gefährlich werden könnten oder die den Politikern genehme "Ordnung der Dinge" stören könnten, werden "ausgemerzt".
Andererseits ist es nicht so, dass Ebantium das Töten liebt - aber sie verabscheuen es auch nicht. Für sie ist es nur eins von vielen Mitteln, um den "Frieden" zu erhalten, und ein normalerweise unangenehm auffälliges dazu. Wenn man einen Regierungsfeind auch dadurch loswerden kann, dass man ihn wirtschaftlich und sozial ruiniert, warum sollte man sich dann die Finger blutig machen?
Zielgruppen
Die Aeons
Ganz oben auf der Liste standen die Aeons, die Ebantium zunächst auch beeindruckend stark dezimierte, da das Überraschungsmoment auf ihrer Seite war. Die Aeons sollten möglichst schnell von der Bildfläche verschwinden um eine Verbrüderung zu einer unbesiegbaren Bedrohung zu verhinder. Allesamt zu eliminieren, wäre zimlich schwer und teuer und lebensmüde geworden. Also belegte sie Ebantium mit ein paar Zaubern und versetzte sie in Stasis, versteinerte sie oder mauerte sie einfach irgendwo ein. Die Loyalen oder Lebensmüden Aeons fanden das sowiso ok, die waren nicht das Problem. Aber die Überraschten hatten bei dieser Methode keine Chance zur Gegenwehr, da das sehr schnell geht. Hätte man aber versucht, sie umzubringen, wäre das wesentlich schwerer geworden. Außerdem war es ja nicht vollkommen ausgeschlossen, dass man sie noch irgendwann wieder brauchen könnte...
Die Viecher
Doch auch um die viel zu unberechenbaren Viecher (sollten zu dem Zeitpunkt ruhig ein paar Dörfer oder je ein kleines Viertel in größeren Städten gewesen sein) "kümmert" sich die Ebantium schon kurz nach ihrer Gründung.
Da aber Viecher allein keine große Gefahr darstellen, werden durchreisende Einzelviecher oder kleine Gruppen für gewöhnlich ignoriert oder allerhöchstens grüdlich im Auge behalten. Viecher wissen, dass sie sowieso nirgendwo erwünscht sind, und werden deshalb wohl auch kaum lange irgendwo bleiben wollen. Solange sie sich nicht in größeren Gruppen irgendwo niederlassen, hat die Ebantium kein Problem mit ihnen.
Als interessanten Nebenpunkt könnte man es auch so einrichten, dass ein paar wenige Viecher für die Ebantium arbeiten - das würde ihre Mentalität sehr deutlich machen: Solange ihr nicht das Maul aufmacht oder so mächtig/unberechenbar seid, dass ihr ein Risiko werden könntet, ist es uns vollkommen egal, was ihr treibt.
Geschehnisse nach der Gründung
Primärziel erfüllt
Diejenigen Aeons, die entkommen waren, erwiesen sich jedoch rasch als echte Bedrohung. Bei denen wäre es dann wiederum sehr viel gefährlicher gewesen, zu versuchen, sie in einem offenen Kampf lebend gefangen zu nehmen - deshalb wurden sie einfach gnadenlos gejagt. Und einen nach dem anderen erwischte Ebantium durch fiese Tricks, bis sie schließlich ca. 260 Jahre vor Storybeginn, ihr erstes Ziel für "großteils erfüllt" erklärten.
Selbstverständlich wussten sie, dass sich immer noch ein paar Einzelgänger irgendwo versteckten, doch die stellten keine ernste Gefahr mehr dar und so wendeten sie sich wieder mehr der Befriedung anderer antiautoritärer Machtfaktoren zu. Ein Netz unsichtbarer Überwachung wurde über den Kontinent gelegt, und von Rebellion wird seitdem nicht mal mehr geträumt. So vergingen zwei Jahrhunderte und Ebantium, im Schatten geblieben, wurde selbst von den Politikern, die sie einst gegründet hatten vergessen.
Aktuelle Geschehnisse
Doch schließlich, im 4. Jh nach den Fanatikerkriegen, wurden Handels- und andere Kontakte mit Ländern aus Übersee aufgenommen. Und mit den Händlern kamen auch Abenteurer, Schatzsucher, und Piraten: unliebsame, freiheitsliebende Individuen.
Aber damit nicht genug, denn nach einer Weile (nicht zuletzt durch den Einfluss dieser neuen Ankömmlinge) tauchten auch die Aeons wieder auf... doch diesmal sind sie stärker... denn - sich auf ihre "Geistige" Vergangenheit besinnend - hatten sie den Blutsbund mit einem Sterblichen wiederentdeckt. Ein Blutsbund sieht so aus, dass ein Mensch (nur jemand, der dem Aeon würdig is) seinen Körper bei Bedarf als "Versteck" für den [[Aeon] zur Verfügung stellt, und der Aeon dafür für den Menschen kämpft. Für den Aeon hat dies zudem noch den Vorteil, dass er unsterblich ist, solange sein Herr noch lebt (Aeons können durchaus KO gehen, aber mit genügend Zeit erholen sie sich wieder) - und zudem dürfen die Aeons den Körper ihres Herren nach dessen Tod absorbieren.
Ebantium begriff schnell, dass es selbst ihre Macht überstieg, jeden gebundenen Aeons samt Meister zu beseitigen, und disponierte deshalb um: Zahlreiche Elitekämpfer der Ebantium wurden ausgeschickt, um Aeons aufzusuchen und als Blutsbundspartner zu gewinnen (wobei natürlich Ebantiums Wissen um viele der Ruhestätten der Aeons enorm half), damit die Ebantium genug Macht besitzen würde, um ihre Stellung auch weiterhin zu halten. Vor allem die Loyalen und Kampf-geilen erklärten sich natürlich schnell bereit, für Ebantium zu "arbeiten". Und auch unter denjenigen, die nicht so glühende Verehrer waren, fanden sich nach dem Aufwachen einige, die sich für die Ebantium entschieden. Denn die einzige Alternative wäre ein grausamer Tod.
Schließlich kam an den Punkt, wo alle Karten verteilt waren - alle Aeons waren entweder im "Besitz" der Ebantium (ca. 12), gebunden durch "antitautoritäre Elemente" (ca. 12) oder ruhten an längst vergessenen Orten (ca. 6).
Die Ebantium beschloss daher eine erneute Korrektur ihrer Politik hinsichtlich Aeons: Jeder Aeon, der nicht zum Arsenal der Ebantium zählte war forthin als feindlich zu betrachten, und bei Ableben seines Meisters unter allen Umständen sofort zu vernichten.
Obwohl viele der Aeona sehr reisefreudigen Menschen zugetan waren, blieb Ebantium an ihren (darunter auch C1Vs) Fersen um jenen kostbaren Moment abzuwarten (oder durch Mord herbeizuführen), in dem der Aeon geschwächt sein würde...
