Aeon
Aus Final Fan Project Wiki
Alle Aeons sind sehr individuell und verschieden und sowohl von dem Ursprungsmenschen (Wurde er gezwungen oder nicht? Was war sein Charakter?) als auch dem Ursprungs Spirits (Charakter, Element. etc.) und dem Verlauf der magieinduzierten Hybridisierung (MIH) abhängig. Während einige von ihnen sicherlich pflichtbewusste und ehrenhafte Krieger sind, sind andere hinterhältige Meuchelmörder, und wieder andere verabscheuen den Kampf eigentlich zutiefst. Auch die Fähigkeiten variieren sehr erheblich. Einige Aeons können sogar Gedankenübertragung u.ä. Einige sind schizophren, bei manchen überwiegt der Mensch und der Spirit scheint nur ab und zu mal durch oder auch umgekehrt und bei manchen gibt's eine völlige Bewusstseinsverschmelzung.
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Entstehung
400 Jahre vor dem eigentlichen Storybeginn, Beginn der Fanatikerkriege: Schon jetzt werden einige Politiker nervös und fordern einen Plan B. Also fängt man an, alle möglichen unterschiedlichen Leuten auszuwählen, die sich einer "Spezialbehandlung" unterziehen... oder unterzogen werden... Mithilfe von von den Fanatikern gestohlenem Wissen werden die Krieger mit Magie durchtränkt und jeweils mit einem Spirit einer anderen Dimension verbunden/verschmolzen, woraus dann die furchterregenden und mächtigen Aeons entstehen.
Geschichte
Die Anfänge
Mindestens 50 gingen drauf, bevor das Verfahren perfektioniert wurde. Denn am Anfang waren sie "instabil". Viele der ersten Aeons, die erschaffen wurden, sind entweder nach einer Weile zu etwas Lebensunfähigem mutiert oder die Bindung zwischen Mensch und "Geist" ist zerbrochen. Beides mit dem Ergebniss, dass die Dinger drauf gingen. Um das zu verhindern, wurden "Nachbehandlungen" entwickelt, denen sich der Aeon ca. alle 48-52 Stunden unterziehen musste. Das war für die Politiker eigentlich sehr praktisch, weil sie dadurch Kontrolle über die Aeons hatten.
Weitere ~50 verschwanden in den Wirren des Krieges (getötet/geflohen/aufgelöst), wobei die Aeons kräftig zur Zurückdrängung der Fanatiker beitrugen.
Die Rebellion
Das hinterlässt die Politiker mit ca. 350 Aeons nach Ende des Krieges. Und die machten auch lustig weiter damit, Aeons in ihren Fehden einzusetzen. Doch da fingen die echten Probleme erst an - einige Aeons hatten keinen Bock mehr und wollten gerne wieder ein normales Leben leben, wobei sie vom wissenschaftlichen Leiter des Programms, Cid, unterstützt wurden, der eine Methode entwickeln wollte, um die Bindung gefahrlos wieder rückgängig zu machen.
Das konnten die Politiker natürlich nicht einfach so hinnehmen, deshalb versuchten sie, Cid zu beseitigen und das Programm in "loyalere" Hände zu geben. Einige Aeons schlugen sich auf die Seite Cids und beschützten ihn, während die meisten sich an die Politiker hielten (Verhältnis ca.: 50 Pro-Cid, 300 Pro-Politiker).
Die Politiker gewannen natürlich den Kampf, verloren aber das Know-How um Aeons zu erschaffen, da neben Cid im Eifer des Gefechts auch alle seine Aufzeichnungen und (fast alle?) eingeweihten Mitarbeiter vorzeitig ins Nirvana eingingen.
Die rebellischen Aeons wollten aber immernoch keine Ruhe geben und wurden gnadenlos gejagt, als Abschreckung für die anderen.
Ein Zwischenfall mit Folgen
Aber irgendwann brannte bei einem der polit-loyalen Aeons die Sicherung durch and it went berserk. Der brachte unter anderem den halben Clan seines Herrn um. Man schaffte es grad so, ihn einzusperren und wartete ab. Spätestens nach ein paar Tagen ohne Nachbehandlung würde er sowieso draufgehn, dachte man. Aber falsch gedacht! Er hatte sich inzwischen ausreichend in der Menschenwelt "aklimatisiert"!
Das war ein Heidenschreck für alle Fürsten und eine tolle Nachricht für alle Aeons. (Die hatten ja auch gedacht, sie könnten nur mit Nachbehandlungen überleben). Einige revoltierten daraufhin als "höhere Wesen" und konnten nur mit Müh und Not von den Loyalen wieder eingefangen/unschädlich gemacht werden.
Aber gedankt wurde es auch den Loyalen nicht gut! Die Politiker hatten so einen Schreck weg, dass sie beschlossen, die Aeons zu vernichten. Da sie das nicht selber machen konnten/wollten. weil:
- die Aeons zu stark für sie waren (Die Aeons sind ja Verschmelzungen von Menschen mit "Monstern". Das ist, wie wenn man aus zwei mehr oder minder hochwertigen Metallen eine superharte Legierung herstellt. Die kaputt zu bekommen, ist wesentlich schwerer, als sie herzustellen...)und sie sich
- lieber mit ihren Fehden untereinander beschäftigten, geschah ein halbes Wunder.
Die zutiefst setzten Politiker setzten sich tatsächlich zusammen und schufen ein spezielles Einsatzkommando: Ebantium, die Einsatzeinzheit zur Befriedung Antiautoritärer Umtriebe.
Ganz oben auf der Liste standen die Aeons, die Ebantium zunächst auch beeindruckend stark dezimierte, da das Überraschungsmoment auf ihrer Seite war. Die Aeons sollten nur möglichst schnell von der Bildfläche verschwinden um eine Verbrüderung zu einer unbesiegbaren Bedrohung zu verhindern. Allesamt zu eliminieren, wäre zimlich schwer und teuer und lebensmüde geworden. Also belegte sie Ebantium mit ein paar Zaubern und versetzte sie in Stasis, versteinerte sie oder mauerte sie einfach irgendwo ein. Die loyalen oder lebensmüden Aeons fanden das sowieso ok, die waren nicht das Problem. Aber die Überraschten hatten bei dieser Methode keine Chance zur Gegenwehr, da diese Methode sehr schnell ging. Hätte man aber versucht, sie umzubringen, wäre das wesentlich schwerer geworden. Außerdem war es ja nicht vollkommen ausgeschlossen, dass man sie noch irgendwann wieder brauchen könnte...
Diejenigen, die entkommen waren, erwiesen sich jedoch rasch als echte Bedrohung. Bei denen wäre es dann wiederum sehr viel gefährlicher gewesen, zu versuchen, sie in einem offenen Kampf lebend gefangen zu nehmen - deshalb wurden sie einfach gnadenlos gejagt. Und einen nach dem anderen erwischte Ebantium durch fiese Tricks, bis sie schließlich ca. 260 Jahre vor Storybeginn, ihr erstes Ziel für "großteils erfüllt" erklärten und das Interesse an den wenigen Überlebenden verloren.
Die Aeons gerieten, sowohl im Volk als auch in den Führungsetagen der Burgen in Vergessenheit und versauerten in ihren Gefängnissen oder standen versteinert als komische Kunstwerke auf den Marktplätzen von Städten rum über die die Stadtführer ein paar tolle Sagen und Märchen zu erzählen hatte.
Die große Rückkehr
Im 4. Jh nach den Fanatikerkriegen Handels- und andere Kontakte mit Ländern aus Übersee aufgenommen wurden. Und mit den Händlern kamen auch Abenteurer. Durch deren Einfluss tauchten auch die Aeons wieder auf... doch diesmal sind sie stärker... denn - sich auf ihre "geistige" Vergangenheit besinnend - hatten sie den Blutsbund mit einem Sterblichen wiederentdeckt. Ein Blutsbund sieht so aus, dass ein Mensch (nur jemand, der dem Aeon würdig is) seinen Körper bei Bedarf als "Versteck" für den Aeon zur Verfügung stellt, und der Aeon dafür für den Menschen kämpft. Für den Aeon hat dies zudem noch den Vorteil, dass er unsterblich ist, solange sein Herr noch lebt (Aeons können durchaus KO gehen, aber mit genügend Zeit erholen sie sich wieder) - und zudem dürfen die Aeons den Körper ihres Herren nach dessen Tod absorbieren.
Meistens wählen Aeons ein einziges Mal ihren Herren, und bleiben dann "in der Familie", schwören also den Nachkommen ihres Herren nach dessen Tod die Treue. Nur Verrat/Missbrauch durch einen seiner Herren oder der Tod der ganzen Familie beendet natürlich das symbiotische Verhältniss.
Ebantium begriff schnell, dass diese gebunden Aeons selbst ihre Macht überstieg, und disponierte deshalb um: Zahlreiche Elitekämpfer der Ebantium wurden ausgeschickt, um Aeons aufzusuchen und als Blutbundspartner zu gewinnen (wobei natürlich Ebantiums Wissen um viele der Ruhestätten der Aeons enorm half). Vor allem die Loyalen und Kampfgeilen erklärten sich natürlich schnell bereit, für Ebantium zu "arbeiten". Und auch unter denjenigen, die nicht so glühende Verehrer waren, fanden sich nach dem Aufwachen einige, die sich für die Ebantium entschieden. Denn die einzige Alternative wäre ein grausamer Tod.
Schließlich kam an den Punkt, wo alle Karten verteilt waren - alle Aeons waren entweder im "Besitz" der Ebantium (ca. 12), gebunden durch "antitautoritäre Elemente" (ca. 12) oder ruhten an längst vergessenen Orten (ca. 6). Die Ebantium beschloss daher eine erneute Korrektur ihrer Politik: Jeder Nicht-Ebantium-Aeon war beim (natürlichen oder herbeigeführten) Ableben seines Meisters - wenn er also geschwächt sein würde - unter allen Umständen sofort zu vernichten.
In Final Fan Project
Andere Aeons können im Laufe der Storyline Blutsbunde mit anderen Mitgliedern von C1s Party eingehen wenn diese sich als würdig erweisen - das Beschwören wäre prinzipiell für alle Chars möglich, wenn sie "ihren" Aeon schon gefunden haben Jeder Aeon ist anders - und hat natürlich dementsprechend am liebsten auch einen Herren/eine Herrin, der/die ihm/ihr charakterlich gleicht, oder ihn/sie hervorragend ergänzt.
Die Aeons kommen nicht zu den Chars (außer halt C1A zu C1, wegen der Familienbande), sondern die Chars müssen sich würdig erweisen, ähnlich wie in FF8. Man begegnet Aeons an allen möglichen Stellen, wo sich ander Leute nicht hintrauen können. Dann muss man eine Aufgabe lösen (meistens halt ein Kampf), an der jeder andere gescheitert wäre... Wir könne sicher interessante und individuelle Situationen/Prüfungen/etc. für jeden Aeon entwickeln, wie er zur Party stößt. Oder man könnte den einen Aeon irgendeinem armen (Böse-)Wicht abjagen, oder vor den Augen der Party wird der letzte Herr eines Aeons niedergemetzelt oder oder oder... Dass wir als Designer natürlich jeden Aeon speziell für einen Char vorgesehen haben, ist klar, aber wenn wir das storytechnisch derart verpacken, stellt das ja kein Problem dar.
Natürlich gibt's auch ein paar andere Leute, die für die Aeons würdig waren. Aber die Aeons wollen halt auch keine totalen schwächlinge. Und unser Heldenteam ist nunmal mit das stärkste was so auf Erden rumkreucht. Und außerdem kommen von diesen Milliarden Menschen nur sehr wenige so weit rum, wie unsere Leute...
Außerdem können die Aeons schonmal jemand würdiges begegnet sein, bevor sie zu unseren Charakteren kommen, aber es könnte ihre Meister irgendwie erwischt haben bzw die hatten keine Kinder... Oder sie waren so lange in Stasis, bis wir gekommen sind, o.ä. Und es wird ja erst relativ spät entdeckt, dass dieser Blutsbund überhaupt funktioniert. Aber wir werden "unsere" Aeons wahrscheinlich sowiso zum größeren Teil erst in der WoR finden...
Für die Aeons unserer Helden sollten wir keine Aeons aus der FF-Reihe nehmen... Shiva, Ifrit und Bahamut können ja als Aeons von irgendwelchen anderen Leuten/Gegnern vorkommen.
Die Aeons haben durch Ebantiummagie Erinnerungslücken, daher vor allem später in der WoR evtl. Quests, um die Vergangenheit der Aeons zu erforschen
